Donnerstag, 17. September 2026
„Staatsbibliothekstag“: Der letzte Kongresstag führt in die ehrwürdige Staatsbibliothek zu Berlin, eine der bedeutendsten Bibliotheken Deutschlands mit internationaler Ausstrahlung. Seit ihrer Gründung 1661 bewahrt die Bibliothek über 30 Millionen Werke: von Inkunabeln und Handschriften bis zu Musikautographen und einer einzigartigen Kartensammlung. Zu den Höhepunkten zählen die prachtvolle B‑42‑Gutenberg‑Bibel, Handschriften von Dante über Goethe bis zu Döblin sowie musikalische Meisterwerke wie Bachs H‑Moll‑Messe, Mozarts „Zauberflöte“ und Beethovens 9. Symphonie. Mehrere dieser Schätze gehören zum UNESCO‑Weltdokumentenerbe.
Vormittag
Nach einem Empfang durch den Generaldirektor lernen wir die Mitarbeiter der Staatsbibliothek kennen. Sie führen uns in mehreren Gruppen durch das erstaunlich große Gebäude und zeigen uns ihre Schätze im Original: in der Handschriften-Abteilung, im zentralen Lesesaal, in der Musik-Abteilung, der Kinderbuch-Lesesaal, bei den Rara, Autographen und Karten.
Nachmittag
Haben wir bislang die Staatsbibliothek Unter den Linden (Haus I) kennengelernt, führt uns unser Weg am Nachmittag zu einem der ikonischen Bauten der Moderne: der von Hans Scharoun errichteten Staatsbibliothek (Haus II). Hier findet das 5. ILAB-Symposium und die festliche Verleihung des Breslauer-Preises und des Sammlerpreises statt.
Abend
Den Abend beschließt unser „Farewell-Dinner“ in einer ganz besonderen Örtlichkeit: Auf der Terrasse des Humboldt Forums, des teilrekonstruierten Hohenzollernschlosses, feiern wir mit gutem Essen, Wein, Tanz und Musik in die rauschende Berliner Nacht hinein: über den Dächern der Stadt – vis-à-vis zum Alten Museum, Dom und der Museumsinsel.
